Deutscher Name:

Anhängselröhrling

Wissenschaftlicher Name:

Boletus appendiculatus Schaeff. 1763

   Alle Merkmale und Beschreibungen soweit nicht explizit anders benannt nach Munoz, J.A. (2005): Boletus (Fungi Europaei, vol. 2). Edizioni Candusso, Alassio, S. 337 ff. oder, falls es dort zu einem Merkmal keine Angaben gibt, nach den Angaben in den übergeordneten Taxa. Sofern die Angaben zu einem Merkmal in den hier aufgeführten Quellen im Widerspruch zu denen der höheren Taxa stehen sollten, gilt das Spezielle vor dem Allgemeinen.

Allgemeine Beschreibung:

Der Anhängselröhrling ist eine in Deutschland weit verbreitete, doch nicht häufige, Art,   welche vom Flachland bis ins Gebirge vorkommt1.
Zu folgenden Merkmalen fanden sich in der genannten Quelle keine Angaben, so dass diese Merkmale nach eigenem Wissen eingegeben wurden:
   - Fruchtkörperrekonstitution bei Wiederbefeuchtung
   - Autolyse
   - Hut gebuckelt
   - Hutrippung
   - Hygrophanität
   - Stielansatz
   - Stielfeuchtigkeit
   - Schärfe
   - Substrat
   - Keimporus
   - Metachromasie der Sporenwand

Verwechslungsgefahr

Verwechslungsgefahr besteht am ehesten mit dem nahe verwandten Falschen Anhängselröhrling, Boletus subappendiculatus. Dermek, Lazebnicek & Veselsky (1979) unterscheiden nach Munoz (2005: 344) den Falschen Anhängselröhrling durch seine montane Verbreitung, sein Wachstum bei Tanne (Abies) und Fichte (Picea) (nur sehr selten bei Buche (Fagus sylvatica)) und sein weißes Fleisch, welches beim "echten" Anhängselröhrling gelb ist.

Weitere Quellenangaben

1 Krieglsteiner, G. J. (1991): Verbreitungsatlas der Großpilze Deutschlands (West), Band 1, Ständerpilze, Teil A, Nichtblätterpilze. Eugen Ulmer, Stuttgart.