Autor: Dirk Harmel

Deutscher Name:

Flockenstieliger Hexen-Röhrling

Weitere deutsche Namen: Schusterpilz
Wissenschaftlicher Name:

Boletus erythropus Pers. 1796

Flockenstieliger Hexen-Röhrling
© Dirk Harmel
Systematik
Reich Fungi (Pilze)
Abteilung Basidiomycota (Basidienpilze)
Unterabteilung Agaricomycotina (Ständerpilze)
Klasse Agaricomycetes (Agaricomycetes)
Unterklasse Agaricomycetidae (Hutpilze)
Ordnung Boletales (Röhrenpilze)
Familie Boletaceae (Röhrlingsartige)
Gattung Boletus (Röhrling)
Sektion Luridi (Luridi)
Art Boletus erythropus (Flockenstieliger Hexen-Röhrling)
Flockenstieliger Hexen-Röhrling
© Dirk Harmel
Flockenstieliger Hexen-Röhrling
© Dirk Harmel
Flockenstieliger Hexen-Röhrling
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   Alle Merkmale und Beschreibungen soweit nicht explizit anders benannt nach Munoz, J.A. (2005): Boletus (Fungi Europaei, vol. 2). Edizioni Candusso, Alassio, S. 446 ff. oder, falls es dort zu einem Merkmal keine Angaben gibt, nach den Angaben in den übergeordneten Taxa. Sofern die Angaben zu einem Merkmal in den hier aufgeführten Quellen im Widerspruch zu denen der höheren Taxa stehen sollten, gilt das Spezielle vor dem Allgemeinen.

Allgemeine Beschreibung:

   Boletus erythropus (Flockenstieliger Hexen-Röhrling oder Schusterpilz) ist eine Art der Sektion Luridi aus der Familie Boletaceae. Das wichtigste Merkmal des Flockenstieligen Hexen-Röhrlings ist die Beschaffenheit seiner Stieloberfläche. Sie ist bedeckt von kleinen roten Punkten, was ihn von allen anderen, ähnlichen Arten unterscheidet.
Der Flockenstielige Hexen-Röhrling tritt sowohl mit Laub-, als auch mit Nadelbäumen auf. Oftmals tritt er in Parkanlagen und Gärten auf. Er ist in ganz Deutschland verbreitet und häufig1.

Zu folgenden Merkmalen fanden sich in der genannten Quelle keine Angaben, so dass diese Merkmale nach eigenem Wissen eingegeben wurden:
   - Fruchtkörperrekonstitution bei Wiederbefeuchtung
   - Autolyse
   - Hut gebuckelt
   - Hutrippung
   - Hygrophanität
   - hypogäische Pilzteile
   - Stielansatz
   - Stielfeuchtigkeit
   - Schärfe
   - Keimporus
   - Metachromasie der Sporenwand
   - Sporensepten
   - Velum und Milch

Verwechslungsgefahr

Verwechslungsgefahr besteht mit dem Netzstieligen Hexen-Röhrling (B. luridus), welcher aber eine deutliche Netzzeichnung am Stiel aufweist und mit dem Glattstieligen Hexen-Röhrling (B. queletii), dessen Stiel - wie der Name schon sagt - keinerlei Zeichnung aufweist.

Weitere Quellenangaben

1 Krieglsteiner, G. J. (1991): Verbreitungsatlas der Großpilze Deutschlands (West). Band 1: Ständerpilze, Teil A: Nichtblätterpilze. Eugen Ulmer, Stuttgart.