Autor: Dirk Harmel

Deutscher Name:

Isabellfarbener Wulstling

Wissenschaftlicher Name:

Amanita eliae Quél. 1872

Allgemeine Beschreibung:

   Nach Bon ist der Isabellfarbene Wulstling eine seltene und giftverdächtige, meist einzeln in bodensauren Laubwäldern wachsende Art der Untergattung Amanita aus der Familie Amanitaceae mit blass ockerfarbenem Hut und schlankem Stiel, dessen Volva oft tief im Boden eingesenkt ist. Seine Sporen messen 10-14 x 7-8 µm.1 Das Index Fungorum betrachtet den Namen als aktuell (Stand 09.06.2012).

   Anders als bei Bon wird in der Funga Nordica die o.a. Untergattung in Sektionen aufgeteilt. Amanita eliae steht in der Sektion Amanita. Die seltene Art hat einen unbedeutenden Geruch. Für den 4-9 durchmessenden, konvexen bis ausgebreiteten Hut mit weißen Lamellen werden die Farbschattierungen hell pink-gelbbraun, pink-gelbbraun und gelblich-gelbbraun (im Original "buff" für "gelbbraun") genannt. Die weißliche Gesamthülle bildet an der Stilbasis eine zerbrechliche Volva und bleibt gelegentlich in Resten auf dem Hut zurück. Der weißliche bis hell pink-gelbbraune, zylindrische Stiel mit keulig verdickter Basis wird 75-150 mm lang und 10-15 mm breit. Die elliptischen bis breit elliptischen Sporen werden hier mit 10,5-13 x 6,5-9 µm angegeben.2

Weitere Quellenangaben

1 Bon, M (2005): Pareys Buch der Pilze. Aktualisierte Ausgabe, Franckh-Kosmos Verlags GmbH & Co. KG, S. 298f
2 Knudsen, H. & Vesterholt, J. (Hrsg.) (2008): Funga Nordica. Nordsvamp, Kopenhagen, S. 327