Deutscher Name:

Silber-Röhrling

Wissenschaftlicher Name:

Boletus fechtneri Velen. 1922

   Alle Merkmale und Beschreibungen soweit nicht explizit anders benannt nach Munoz, J.A. (2005): Boletus (Fungi Europaei, vol. 2). Edizioni Candusso, Alassio, S. 353 ff. oder, falls es dort zu einem Merkmal keine Angaben gibt, nach den Angaben in den übergeordneten Taxa. Sofern die Angaben zu einem Merkmal in den hier aufgeführten Quellen im Widerspruch zu denen der höheren Taxa stehen sollten, gilt das Spezielle vor dem Allgemeinen.

Allgemeine Beschreibung:

Der Silber-Röhrling weist einen relativ hellen Hut auf (daher der deutsche Name). Der Stiel ist von der Grundfarbe her gelb, weist aber ein typisches rötliches Band unterhalb der Stielmitte auf. Darüber hinaus ist der Stiel im oberen Teil von einem gelben, engmaschigen Netz bedeckt.
Der Silber-Röhrling ist wärmeliebend und tritt vor allem mit Laubgehölzen auf, z. B. Buche (Fagus sylvatica), Portugiesische Eiche (Quercus faginea), Marone (Castanea sativa), sehr selten auch mit Weißtanne (Abies alba). Er kommt in Deutschland zerstreut vor und ist selten1.

Zu folgenden Merkmalen fanden sich in der genannten Quelle keine Angaben, so dass diese Merkmale nach eigenem Wissen eingegeben wurden:
   - Fruchtkörperrekonstitution bei Wiederbefeuchtung
   - Autolyse
   - Hut gebuckelt
   - Hutrippung
   - Hygrophanität
   - hypogäische Pilzteile
   - Stielansatz
   - Stielfeuchtigkeit
   - Schärfe
   - Velum und Milch
   - Keimporus
   - Metachromasie der Sporenwand
   - Sporensepten

Weitere Quellenangaben

1 Krieglsteiner, G. J. (1991): Verbreitungsatlas der Großpilze Deutschlands (West). Band 1: Ständerpilze, Teil A: Nichtblätterpilze. Eugen Ulmer, Stuttgart.