Gyromitrin-Syndrom

Verursachende Gifte: Gyromitrin

Letale Dosis: unbekannt

Latenzzeit: meist 6 bis 12, teils nur 2 oder bis zu 25 h

Erste Symptome: Mattigkeit, Völlegefühl, Kopf- und Bauchschmerzen, Übelkeit, gastrointestinale Phase mit unstillbarem Erbrechen, selten wässrige oder blutige Durchfälle

Krankheitsverlauf: Austrocknung, Blutdruckabfall, Pulsanstieg, Schock und Wadenkrämpfe in Folge der Brechdurchfälle. Lebensgefahr in schweren Fällen!

Therapie: Entlehrung des Magen-Darm-Kanals, Ausgleich der Wasser- und Elektrolytverluste, Leberschutztherapie, symptomatische Behandlung und Beruhigung

 

 

Folgende Arten enthalten Gyromitrin und verursachen das Gyromitrin-Syndrom:

Ob und in welcher Menge die weiteren Giftlorcheln (Gyromitrae) Gyromitrin enthalten ist umstritten.