Kremplingsallergie

Ver­­ur­­sa­­chen­­des Gif­­t: Kein Gift son­dern ein un­be­kann­tes Al­ler­gen

Le­­ta­­le Do­­sis: un­­be­­kannt

La­­tenz­­zeit: 1 bis 2 h

Ers­te Symp­­to­­me: Bauch­ko­li­ken, Brech­durch­fall, Nie­ren­schmer­zen, Kol­laps, Schock

Krank­­heits­­ver­­lauf: Hä­mo­ly­se, re­na­le An­u­rie, Nie­ren­ver­sa­gen, in schwe­ren Fäl­len töd­licher Ver­lauf

The­ra­­pie: Be­hand­lung der Symp­to­me

Fol­­gen­­de Ar­­ten ent­­hal­­ten o.a. Al­ler­gen und ver­­ur­­sa­­chen die Kremp­lings­al­ler­gie:

  • Kahler Krempling (Pax­il­lus in­vo­lu­tus)

Es han­delt sich um ei­ne er­wor­be­ne Al­ler­gie, die sich nach wie­der­hol­tem Ver­zehr des Kah­len Kremp­lings aber un­be­stimm­ter Zeit zei­gen kann. Die Di­a­gno­se ist schwie­rig und nur beim po­si­ti­ven Ver­lauf des so ge­nann­ten Hae­ma­glu­ti­na­ti­ons­tests mit Ab­ko­chung des Pil­zes und Ery­thro­zy­ten des Pa­tien­ten ge­si­chert. Da der Kah­le Kremp­ling zu­sätz­lich roh gif­tig ist, muss bei Vor­lie­gen o.a. Symp­to­me nach Ver­zehr ro­her Exem­pla­re als al­ter­na­ti­ve Di­a­gno­se auch das Gastro­in­tes­ti­na­le Syn­drom in Er­wä­gung ge­zo­gen wer­den.