Psilocybin-Syn­drom

Ver­­ur­­sa­­chen­­de Gif­­te: Psi­lo­cy­bin, Psi­lo­cin

Le­­ta­­le Do­­sis: un­­be­­kannt

La­­tenz­­zeit: 15 min bis 2 h

Ers­te Symp­­to­­me: Hal­lu­zi­na­ti­o­nen, je nach Stim­mung und Set­ting Glücks­ge­füh­le oder De­pres­si­on, Stö­run­gen im Raum-Zeit­emp­­fin­den, Ent­hem­mung, Auf­lö­sung des Per­sön­lich­keits­ge­fühls. Ini­ti­al­symp­to­me und der wei­te­re Ver­lauf der Ver­gif­tung sind we­gen des schnel­len Ver­laufs nicht klar ab­zu­gren­zen.

Krank­­heits­­ver­­lauf: De­­li­­ri­­um bis zur Be­­wusst­­lo­­sig­­keit. Nach 3 bis 10 Stun­­den klin­­gen die Symp­­to­­me ab.

The­ra­­pie: Be­auf­sich­ti­gung und Be­ru­hi­gung des Pa­tien­ten. Ga­be von Be­ru­hi­gungs­mit­teln nur bei starker Er­re­gung, sonst kei­ne Be­handl­ung.

Fol­­gen­­de Ar­­ten ent­­hal­­ten o.a. Gifte und ver­­ur­­sa­­chen das Psi­lo­cy­bin-Syn­­drom:

  • Spitz­ke­ge­li­ger Kahl­kopf (Psi­lo­cy­be se­mi­lan­ce­a­ta)
  • wei­te­re Ps­i­lo­cy­ben 
  • Dun­kler Dün­ger­ling (Pan­ae­o­lus fi­mi­co­la)
  • Dun­kel­ran­di­ger Dün­ger­ling (Pa­nae­o­lus cinc­tu­lus)
  • Grün­ver­fär­ben­der Riss­pilz (Ino­cy­be ae­ru­gi­nas­cens)
  • Grau­grü­ner Dach­pilz (Plu­te­us sa­li­ci­nus)